17. September 2009
14:24 Uhr

Im Taipei Fine Arts Museum läuft gerade eine ziemlich gute Ausstellung: „Pixar, 20 Years of Animation.“ Zwei Freunde aus dem Studio hatten mich eingeladen, mir die Ausstellung anzusehen.

Seit einigen Jahren tourt die Ausstellung um die Welt und hat u.a. bisher Stopp gemacht im MoMa New York, in London und Tokyo. Pixar selbst hat die Ausstellung initiiert. Ich war ziemlich gespannt, zumal auch alle in Taipeh derzeit über die Ausstellung reden.

„Pixar, 20 Years of Animation“ ist eine ziemlich beindruckende Ausstellung. Überaus anschaulich wird der der Design- und Produktionsprozess bei Pixar dargestellt. Es werden Originlzeichnungen und -modelle gezeigt. Alle Charaktere werden offenbar zur Referenz detailliert als Modell gebaut. Für jeden Schritt gibt es Storyboards: Eins für die Geschichte, eins für die Formen, eins für die Farben … die werden für mehrere Pixar-Filme der letzten Zeit gezeigt. Aber ich bin nicht nur beeindruckt, sondern auch beruhigt: die Zeichnungen sind zum Teil ziemliche Collagen, die Figuren werden mehrlagig solange korrigiert, bis sie aussehen, wie sie aussehen sollen. Ich hatte bisher immer die Vorstellung bei Pixar würden nur hochbetagte und geniale Zeichner arbeiten.

Zum Schluss musste ich mir natürlich den Ausstellungskatalog kaufen, darin ist die Inhalten der Ausstellung nämlich hervorragend aufbereitet. Sowohl Die Ausstellung als auch den Katalog kann ich wärmstens empfehlen. Womöglich geht die Tour ja noch weiter und dem einen oder anderen bietet sich noch die Möglichkeit zum Besuch.

Da ich mich an das Fotografieverbot gehalten habe, kann ich von der Ausstellung keine Bilder zeigen. Ein anderer Mensch hat sich von derartigen Regeln nicht beeindrucken lassen, Bilder zeigt er in seinem Blog. Von mir gibt’s nur zwei Turisten-Bilder mit Song und Megan.

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