<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Daniel in Taipeh &#187; Hochschule</title>
	<atom:link href="http://danielzander.eu/taipeh/themen/hochschule/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://danielzander.eu/taipeh</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Oct 2009 15:14:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.6.1</generator>
		<item>
		<title>My 5 favourite things</title>
		<link>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/14/my-5-favourite-things/</link>
		<comments>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/14/my-5-favourite-things/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielzander.eu/taipeh/?p=167</guid>
		<description><![CDATA[Als erste Aufgabe für Product Design wurde uns aufgetragen, unsere fünf Lieblings-Dinge vorzustellen. Da ich das meiste, was ich „Lieblings-Ding“ nennen könnte, in Deutschland lassen musste, war das gar nicht mal so einfach für mich, diese auszuwählen. Hinzukommt, dass ich gar nicht mehr so viele Dinge habe, die für mich eine unerlässliche Bedeutung haben, da [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als erste Aufgabe für Product Design wurde uns aufgetragen, unsere fünf Lieblings-Dinge vorzustellen. Da ich das meiste, was ich „Lieblings-Ding“ nennen könnte, in Deutschland lassen musste, war das gar nicht mal so einfach für mich, diese auszuwählen. Hinzukommt, dass ich gar nicht mehr so viele Dinge habe, die für mich eine unerlässliche Bedeutung haben, da ich schon seit einiger Zeit damit abgefunden habe, in Taiwan ohne „Lieblings-Dinge“ auszukommen.<br />
So zeigen die fünf Fotos, die ich mit in den Unterricht genommen habe, auch eher essenzielle Dinge. Im Grunde stehen diese auch nicht für sich selbst, sondern sind Symbole für ihre Produkt-kategorie.</p>
<p><img style="border: 0px initial initial;" title="5-fav-things-stuhl" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/5-fav-things-stuhl.jpg" alt="5-fav-things-stuhl" width="465" height="305" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-173" style="margin-top: -8px;" title="5-fav-things-flasche" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/5-fav-things-flasche.jpg" alt="5-fav-things-flasche" width="465" height="305" /><br />
<img style="border: 0px initial initial; margin-top: -8px;" title="5-fav-things-brille" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/5-fav-things-brille.jpg" alt="5-fav-things-brille" width="465" height="305" /><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-172" style="margin-top: -8px;" title="5-fav-things-buch" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/5-fav-things-buch.jpg" alt="5-fav-things-buch" width="465" height="305" /><br />
<img style="border: 0px initial initial; margin-top: -8px;" title="5-fav-things-macbook" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/5-fav-things-macbook.jpg" alt="5-fav-things-macbook" width="465" height="305" /></p>
<p>Nicht ganz nachvollziehen kann ich, dass wir letztendlich basierend auf der Diskussion im Unterricht über unserer Lieblingsdinge das erste Produkt entwerfen. Warum soll ich etwas gestalten für Situationen, in denen es bereits optimale Lösungen gibt!? Wäre es nicht viel sinnvoller als Ausgangspunkt für neue Produkte über die fünf am meisten gehassten Dinge zu diskutieren?<br />
Ich habe das nicht angesprochen, sondern warte nun einfach ab, wie sich das entwickelt. Womöglich hat das ja sogar einen Hintergrund, den ich noch erschliessen muss.</p>
<p>Zum Schluss noch ein Eingeständnis:  Ich komme hier kaum zum bloggen, da die Hochschule einen wesentlichen Teil meiner Zeit für sich beansprucht. Meine nicht ganz optimale Lösung: die Einträge werden rückdatiert auf den Zeitraum, in dem sie eigentlich veröffentlich hätten werden müssen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/14/my-5-favourite-things/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chinesisch-Unterricht</title>
		<link>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/13/chinesisch-unterricht/</link>
		<comments>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/13/chinesisch-unterricht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 07:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielzander.eu/taipeh/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[An der Shih-Chien University gibt&#8217;s für alle Austauschstudenten einen wöchentlichen Chinesisch-Unterricht. Für die Business-Studenten ist der Pflicht, für alle anderen freiwillig. Die Kursbescheibung im Semesterprogramm deckt sich in etwa mit dem, was ich im Chinesisch-Kurs in den ersten drei Tagen gelernt habe. Es gibt zwar auch ein begleitendes Kulturprogramm, aber auch das habe ich zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An der Shih-Chien University gibt&#8217;s für alle Austauschstudenten einen wöchentlichen Chinesisch-Unterricht. Für die Business-Studenten ist der Pflicht, für alle anderen freiwillig. Die Kursbescheibung im Semesterprogramm deckt sich in etwa mit dem, was ich im Chinesisch-Kurs in den ersten drei Tagen gelernt habe. Es gibt zwar auch ein begleitendes Kulturprogramm, aber auch das habe ich zu im Mai bereits zu großen Teilen mit Studenten absolviert. Außerdem findet der Chinesischkurs Donnerstags statt und das ist der einzige Tag in der Woche, an dem ich keine Industriedesign-Veranstaltungen habe. Nun kann man sich ungefähr vorstellen, welche Lust ich auf den Kurs hatte.</p>
<p>Heute war die erste Stunde. Ich lass mich ja gerne positiv überraschen, also bin ich da auch hingegangen. Ausserdem ist das hier an der Hochschule wohl so, dass man sich in der ersten Woche die Kurse alle ansehen kann und sich erst danach verbindlich einschreibt. Es war also alles unverbindlich und ich hatte nichts zu verlieren.</p>
<p>Nun gut. Der Unterricht ging dann erstmal ohne die Professorin los. Ihre Assistentin hat dann angefangen, ein paar chinesische Wörter an die Tafel zu schreiben und sie vorzulesen. Ihr Englisch war ziemlich miserabel. Als erstes schrieb sie  „Nǐ hǎo“ (Chinesisch für „Hallo“) und den Namen der Professorin an. Wir müssen diese ja angemessen begrüßen können, wenn sie denn kommt.<br />
Die kam dann auch auch eine viertel Stunde verspätet zu Tür rein und hat danach ein ziemliches absurdes Theater aufgeführt. Das war bisher immer so, dass wenn ich irgendwas Chinesisches gesagt habe, die Taiwanesen sich geradezu diebisch darüber gefreut haben. Das finde ich okay und mitunter schmeichelt es mir auch. Ich bringe denen dann was Deutsches bei und freue mich auch, wenn die das lernen. In der Stunde hat die Professorin uns immer wieder einfache chinesische Phrasen im Chor aufsagen lassen. Dach kam immer der selbe breitspurige Auftritt. Sie schwärmte, dass sie ganz genau gehört habe, dass wir alle eine perfekte ausprache haben. Offenbar seien wir Naturtalente. So ein affektiertes Auftreten mag ich überhaupt nicht, vor allem nicht, wenn es von vermeidlich gestanden Persönlichkeiten vor einem Publikum kommt.</p>
<p>„Hallo“ – „Auf Wiedersehen“ – „Danke“ – „Bitte“ – „Mein Name ist …“ – „Ich komme aus …“<br />
Das war der Stoff für heute. Ich saß ziemlich gelangweilt im Unterricht. Die Langeweile ist mein Problem, es hat ja niemand von mir gefordert chinesisch zu lernen.</p>
<p>Im zweiten Teil mussten wir alle nach vorne und und vorstellen. „Hello, I&#8217;m Daniel from Germany.“ Die Professorin hat mir dann einen chinesischen Namen gegeben. bei hat sie drei Silben meines Vornamens genommen und die Chinesisch ausgesprochen: „Da-Ni-R“. Das macht zwar phonetisch Sinn, funktioniert als Name aber nicht. Chinesische Vornamen – bzw. vielmehr Rufnamen, denn der Familienname wird zuerst genannt – bestehen aus zwei Silben. Im Chinesisch-Kurs in Deutschland hatte ich bereits einen „echten“ chinesischen Namen bekommen, den ich der Lehrerin mitgeteilt habe: „Zàng Dān-Lǐ“. Das hat sie nicht gekümmert. Ich hab der guten Frau dann auf Chinesisch erklärt, dass ich bereits ein wenig Chinesisch kann („Wǒ huì  yīdiǎndiǎn  Zhōngwén“). Darauf hin hat sie kurz theatralisch gejubelt, aber dann auch ganz schnell wieder in ihrem Programm weiter gemacht.<br />
Ich sollte dann noch erzählen, was mein erster Eindruck von Taiwan ist. „It is all different.“ Das habe ich so auch ziemlich ernst gemeint. Immerhin wird hier eine Sprache gesprochen, die mit unser nichts gemein hat, es ist alles viel kleiner und bunter, das Klima ist unglaublich heiß und schwül und die Menschen glauben an Geister. Das ist kein Vorwurf, nur meine Wahrnehmung. Womöglich ist das auch falsch, aber um das ggf. festzustellen bin ich ja auch fast ein Jahr hier. Ich habe keine Probleme damit, mich Unterschieden und meiner eigenen Fehlwahrnehmung zu stellen, sonst wäre ich kein Designer. Die Professorin hat mich das aber gar nicht erst erzählen lassen, sondern mein „It is all different“ schnell auf „Oh! Culture shock!“ verkürzt. Dann war auch schon der nächste dran.</p>
<p>Wenn die Professorin mir nun also einen Kulturschock unterstellt, frage ich frage mich, ob sie den denn auch mit den reinen Oberflächlichkeiten, die sie im Unterricht praktiziert, aus dem Weg räumen will!? Wenn ja, dann wäre Taiwan zum Schluss nur noch albern und kitschig. Das es das nicht ist, habe ich in einigen erstgemeinten Gesprächen festgestellt, die ich mit Studenten geführt habe.</p>
<p>„Zum Schluss sollten wir die Phrasen aus der Stunde mit einigen taiwanesischen Studenten lernen. Das habe ich mir dann gesparrt und bin stattdessen ins International Office gegangen, um zu erklären, dass ich den Chinesisch-Kurs nicht belegen werde.</p>
<p>Wenn man bei Youtube nach „Shih-Chien University“ sucht, findet sich unter den ersten Treffern ein Video aus Chinesisch-Kurs. Wenn man sich das ansieht, kommt das ganz lustig daher. Mein Problem ist, das die Professorin das aber genau so und vollkommen ernst meint.</p>
<a href="http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/13/chinesisch-unterricht/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<p>Die ganzen förmlichen Begrüssungsfrasen sollten übrigens auf den Abend vorbereiten, da fand nämlich das offizielle Welcome Dinner für die Austauschstudenten statt. Es war ein kleines Drama, das der Präsident der Hochschule verhindert war und nur der Vizepräsident kommen konnte. Ich fand des Weniger schlimm. Prof. Kuan kommt nämlich aus dem Industriedesign-Department und so hatten wir ganz vorher schon miteinander zu tun. Am zweiten Tag haben wir uns zufällig im Bücherladen getroffen und ganz locker ernsthaften Smalltalk gehalten. Auf jeden Fall hatte der überhaupt keine Lust auf die ganzen Förmlichkeiten beim Dinner und war auch ganz froh, als er mich ganz normal begrüßen konnte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-136" title="chinesischkurs-kuan" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/chinesischkurs-kuan.jpg" alt="chinesischkurs-kuan" width="465" height="305" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/13/chinesisch-unterricht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Design auf Chinesisch 2</title>
		<link>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/09/design-auf-chinesisch-2/</link>
		<comments>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/09/design-auf-chinesisch-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 09:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielzander.eu/taipeh/?p=151</guid>
		<description><![CDATA[Die Veranstaltung, welche mich dieses Semester am meisten auf Trab halten wird, ist Product Design (3), dem Projektkurs. Die eingeklammerte „3“ bedeutet, dass der Kurs im dritten Studien-Jahr stattfindet. In dem Kurs muss ich nacheinander zwei Produkte entwickeln und gestalten. Im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen, findet Product Design zweimal pro Woche statt.nDer ganze Jahrgang [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung, welche mich dieses Semester am meisten auf Trab halten wird, ist Product Design (3), dem Projektkurs. Die eingeklammerte „3“ bedeutet, dass der Kurs im dritten Studien-Jahr stattfindet. In dem Kurs muss ich nacheinander zwei Produkte entwickeln und gestalten. Im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen, findet Product Design zweimal pro Woche statt.nDer ganze Jahrgang belegt diesen Kurs, wobei der von vier Dozentnen geleitet wird, die jeweils einen anderen Schwerpunkt haben. Es gibt zweimal Transportaion Design, Digital Design und zweimal Product Design. Ich werde wohl Product Design belegen.</p>
<p>Gestern war nur eine Einführungsveranstaltung, in der die beiden Themen für das Semester vorgestellt werden: Das erste ist „Re+“, das zweite „Read then“. So unkonkret bzw. eher offen wie die Titel sind auch die Themen. Für „Re+“ müssen wir ein Produkt oder eine Situation „re-thinken“, „re-connecten“, „re-designen“. Für „Read then“ wählen wir von einer Literatur- Liste ein Buch aus und gestalten basierend auf dem, was wir beim Lesen gelernt haben.<br />
Ich hatte mich vorab mit der Dozentin Sally zusammengesetzt, sodass ich zumindest erahnen konnte, was sie auf chinesisch erzählte. Ich habe aber auch zwei Studenten, die gutes Englisch sprechen, und den Unterricht für mich Simultan übersetzten. Den beiden habe ich gestern aber noch ein wenig Ruhe gegönnt, da ich vorher schon eine Einführung hatte.</p>
<p>Bei Sally habe ich auch ein Seminar zu Crafts und Materialerialien. „Crafts“ bedeutet etwa „Handwerk“ oder „Herstellung“, wobei beides nicht ganz treffend für das ist, was es in Taiwan meint. Ich hab noch nicht ganz verstanden, was wir da genau machen, aber wir werden einige Craft Master (deren Bedeutung erkläre ich später) besuchen. Das finde ich spannend, daher mach ich da mit.<br />
Auch hier habe ich wieder einen „Übersetzter“. Die Dozentin hatte zu Beginn des Seminars auf Chinesisch in die Klasse gefragt, wer Englisch kann. Es gab kurz schockierte Ruhe, bis sich ein Student gemeldet hat, dann haben alle Gejubelt.<br />
Die erste Hausaufgabe (die gibt es hier wirklich und sogar regelmässig) finde ich etwas eigenartig dafür, das es ein Crafts-Seminar ist. Wir sollen eine fünfminütige Präsentation über uns selbst vorbereiten, in der wir auf hne Text und Erzählen verzichten.</p>
<p>In beiden Veranstaltungen bin ich zweimal ziemlich überrascht worden. Die Dozentin sprach die Ganze Zeit auf Chinesisch und auf einmal bat sie mich auf Englisch „Daniel, can you please say something to your classmates?“. Auch wenn ich mittlerweile eigentlich ganz gerne vor Publikum spreche, war ich da doch ein wenig perplex, da ich gar nicht so schnell schalten konnte. Dementsprechend habe ich auch nicht so wahnsinnig viel gesagt. Es haben trotzdem Beide male alle laut gejubelt und geklatscht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/09/design-auf-chinesisch-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Design auf Chinesisch</title>
		<link>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/07/design-auf-chinesisch/</link>
		<comments>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/07/design-auf-chinesisch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielzander.eu/taipeh/?p=139</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Woche ging es dann auch mit dem los, warum ich nach Taipeh gekommen bin: Industrial Design studieren. Austauschstudenten im Industriedesign-Fachbereich sind an der Shih-Chien University eine ziemliche Ausnahme. Das ist natürlich für mich auf der einen Seite die einmalige Chance, den Unterricht so mitzuerleben, wie er hier tatsächlich stattfindet. Andererseits bedeutet das aber auch, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche ging es dann auch mit dem los, warum ich nach Taipeh gekommen bin: Industrial Design studieren. Austauschstudenten im Industriedesign-Fachbereich sind an der Shih-Chien University eine ziemliche Ausnahme. Das ist natürlich für mich auf der einen Seite die einmalige Chance, den Unterricht so mitzuerleben, wie er hier tatsächlich stattfindet. Andererseits bedeutet das aber auch, dass ein Großteil der Studenten aber auch Lehrenden nicht auf Unterricht vorbereitet sind, der nicht auf Chinesisch stattfindet.</p>
<p>Beiden Tatsachen ist die Hochschule ganz einfach mit dem Vorschlag entgegnet, dass ich mit den Dozenten von interessanten Veranstaltungen bespreche, ob der Kurs tatsächlich meinen Vorstellungen entspricht, aber vor allem auch, ob und wie eine Betreuung auf Englisch stattfinden kann. Momentan bin ich ja noch ein totaler Anfänger der Chinesischen Sprache.</p>
<p>Es gab ein kleines Missverständnis, welches dazu führte, dass ich bis Montag morgen noch nicht wusste, welche Veranstaltungen in diesem Semester angeboten werden. Irgendwie bin ich davon ausgegangen, das ich eine englische Liste mit den Kursen bekomme. Die (ansonsten bestens vorbereiteten) Menschen vom gingen davon aus, dass ich die vom Fachbereich bekomme. Prof. Chou hatte ich in der letzten Woche aber so verstanden, dass mir das International Office die Liste vorbereitet.<br />
Auf Hektik und Stress hatte ich keine Lust, da sonst alles bestens läuft. So bin ich Montag morgen dann entspannt in die Hochschule gegangen um jemanden zu finden, mit dem ich meine Kurswahl besprechen kann. Es gab dann doch keine englische Liste, dafür hat mir Prof. Chou anhand der chinesischen Liste mir einige Kurse empfohlen und dann doch zumindest die Namen der für mich interessanten Veranstaltungen übersetzt. Überraschend für mich war, dass ich unbedingt einen Kurs belegen sollte, um Pro/ENGINEER zu lernen. ich kannte das Programm vor allem als eines, welches vornehmlich von Ingenieuren genutzt wird. In Taiwan arbeiten da wohl auch Designer mit.</p>
<p>Montag Nachmittag habe ich mich dann mit eben mit einigen Dozenten getroffen. Dabei sind einige Kursa auch wieder weggefallen. Pro/ENGENEER sei zu schwer, ich solle doch lieber mit Alias beginnen. Schade ist, dass ich Seminar zu Designgeschichte nicht belegen kann. Thema des Seminars ist Apple und seine Geschichte, was aber nur als Beispiel für eine Diskussion über den Gesamtkontext der jeweiligen Entwicklungen dient. Thematisch hätte das hervorragend mit nur einer kleinen chronologischen Lücke an die Designgeschichte-Vorlesung an der KISD angeschlossen, welche im letzten Semester bis zu HfG Ulm geführt wurde. Im Seminar sollte diskutiert werden, die Vorträge des Professoren sind dazu nur Impulse. Mit dem hatte ich auch direkt ein ganz Interessantes Gespräch über das Thema. Problem ist hier nur, dass das Seminar nicht auf Englisch stattfinden kann.</p>
<p><img style="border: 0px initial initial;" title="classromm" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/classromm.jpg" alt="classromm" width="465" height="305" /></p>
<p>Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, drei Kurse zu belegen.</p>
<p>Montags werde ich einen Alias-Kurs haben. Das findet zwar auf chinesisch statt, da es aber vor allem eine Programmschulung ist, kann ich das Geschehen über die Beamer-Projektion verfolgen. Jeweils zum Ende der Seminarsitzung erklären mir einige taiwanesische Studenten und der Professor ggf. nochmals das wichtigste.</p>
<p>Von den anderen Kursen werde ich im Laufe der Woche berichten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/07/design-auf-chinesisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vom Zahnarzt zum Nightmarket</title>
		<link>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/04/vom-zahnarzt-zum-nightmarket/</link>
		<comments>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/04/vom-zahnarzt-zum-nightmarket/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 15:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielzander.eu/taipeh/?p=31</guid>
		<description><![CDATA[Heute hab ich das erste grosse Abenteuer hinter mich gebracht: Ich war beim Zahnarzt. In Deutschland gehören Zahnarztpraxen schon nicht zu meinen Lieblingsorten. Das ich diesmal zum Zahnarzt gehen sollte, der auch den Präsidenten der Hochschule betreut, hat mich nur beding beruhigt. Aber immerhin hat mir Mia vom International Office versichert, dass der Gute Mann [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hab ich das erste grosse Abenteuer hinter mich gebracht: Ich war beim Zahnarzt. In Deutschland gehören Zahnarztpraxen schon nicht zu meinen Lieblingsorten. Das ich diesmal zum Zahnarzt gehen sollte, der auch den Präsidenten der Hochschule betreut, hat mich nur beding beruhigt. Aber immerhin hat mir Mia vom International Office versichert, dass der Gute Mann ganz gutes Englisch spricht.<br />
Letztendlich war alles ganz entspannt. Ich hab eine Tütchen mit bunten Pillen bekommen, welche die Gegend um den Zahn beruhigen sollen. Wenn nötig  gibt&#8217;s  dann später noch eine Behandlung. Da ich nicht geplant hatte, in Taiwan einen Arzt aufzusuchen, wusste ich auch nicht, welche Kosten mich erwarten. Gestern habe ich am Geldautomat einen Großteil der Semestermiete für&#8217;s Dormitory abgehoben, da wir das heute bezahlen mussten. Letztendlich habe ich 150 NT$ gezahlt (ca. 3 Euro). Die Einrichtung der Praxis erscheint übrigens eher wie die eines Wohnzimmer, als die einer Zahnarztpraxis.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-86" title="zahnarztpraxis" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/zahnarztpraxis.jpg" alt="zahnarztpraxis" width="465" height="305" /></p>
<p>Danach war&#8217;s ein wenig erfreulicher. Wir haben uns im Studio getroffen, um dort für&#8217;s Semester aufzuräumen und Arbeitsplätze zu verteilen. Das Studio ist ein ziemlich angenehmer Ort zum Arbeiten. Der Fachbereich gibt den Studenten einen Raum und einige Tische und die richten sich dann selbst ein. Mittlerweile gibt&#8217;s hier sogar Sofas, einen Kühlschrank (da kommt mein Arbeitsbier rein) und Schlafplätze. Wir sind 15 Leute, aber es sind nicht immer alle da, sodass hier wohl eine ziemlich lockere Atmosphäre herrscht. Die Plätze haben wir per Los verteilt. Die Taiwanesen haben sich offenbar alle gegenseitig so lieb, dass keine Andere Möglichkeit gab.</p>
<p>Nachmittags war die offizielle Einführungsveranstaltung. Sowas ist ja ohnehin an sich langweilig (aber natürlich notwendig) und ich kannte erstaunlich vieles von dem Vorgestellten von den 10 Tagen, die ich im Mai hier war. Daher wird dem nicht weiter Beachtung geschenkt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-91" title="shi-lin-gruppenfoto" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/shi-lin-gruppenfoto.jpg" alt="shi-lin-gruppenfoto" width="625" height="370" /></p>
<p>Gruppenfoto mit allen Internationals und School Buddies. Ich rechts mit „Chinese Pose“, die haben hier alle drauf, sobald man &#8216;nen Fotoapparat zeiht.</p>
<p>Unsere School Buddies haben uns anschließend an die eher dröge Einführungsveranstaltung zu einer Tour über den Shi-Lin Nightmarket eingeladen. In Taipeh gibt es einige dieser Nightmarkets, wobei in Shi-Lin der größte ist. Auf den Nightmarkets gibt&#8217;s das, was man klischeemässig auf asiatischen Märkten vermutet. Es wird Kleidung verkauft, es gibt &#8216;ne Menge Zeugs und es werden diverse Fakes angeboten. Ausserdem kann man sehr günstig sehr gut essen. Auf Nightmarkets muss man Stinky Tofu probieren. Die Einheimischen fragen einen solange, ob man das schonmal gemacht hat, bis man die Frage mit „ja“ beantwortet. Stinky Tofu ist eine Art von Tofu, welche bei der Zubereitung ziemlich fies stinkt. Sobald das aus der Tofu aus dem Topf oder aus der Pfanne kommt, ist es vorbei mit „stinky“. Daher ist das relativ unaufregend, wenn man nicht gerade einen viel zu scharfen Stinky Tofu erwischt, so wie ich. Ansonsten schmeckt das nämlich ziemlich gut.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-88" title="shi-lin-stolz-wie-oskar" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/shi-lin-stolz-wie-oskar.jpg" alt="shi-lin-stolz-wie-oskar" width="465" height="305" /></p>
<p>Ich hab auf dem Nightmarket zum ersten mal Essen auf Chinesisch bestellt. Wie das Gericht hieß, habe ich vergessen. Aber wenn man „qǐng gěi wǒ“ sagt und noch das Gericht anhängt, ist das sogar die freundliche Art. Ich war stolz wie Oskar, dass das funktioniert hat. Das sieht man auch auf dem Foto.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/04/vom-zahnarzt-zum-nightmarket/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Essen gegen Jetlag</title>
		<link>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/02/essen-gegen-jetlag/</link>
		<comments>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/02/essen-gegen-jetlag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://danielzander.eu/taipeh/?p=27</guid>
		<description><![CDATA[Im Dormitory wartete schon Mia vom Office of International Affairs der Shih Chien University auf mich. Dieses Dormitory ist ausschließlich für die Nutzung von Austausch-Studenten vorgesehen und wird daher auch vom International Office verwaltet und gepflegt. Mia hat mir das Haus gezeigt und alles erklärt. Im Erdgeschoss sind die Gemeinschaftsräume: ein großes Wohnzimmer, eine große [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dormitory wartete schon Mia vom Office of International Affairs der Shih Chien University auf mich. Dieses Dormitory ist ausschließlich für die Nutzung von Austausch-Studenten vorgesehen und wird daher auch vom International Office verwaltet und gepflegt.</p>
<p>Mia hat mir das Haus gezeigt und alles erklärt. Im Erdgeschoss sind die Gemeinschaftsräume: ein großes Wohnzimmer, eine große Küche und ein Essbereich mit allerdings nur 10 Stühlen für 11 Bewohner. Die meisten Schlafzimmer sind in der ersten Etage. Ich teile mir ein Zimmer mit Sebastian, einem Design-Studenten aus Würzburg. Der war allerdings bei meiner Ankunft, wie alle anderen auch, ausgeflogen. Von den 11 Leuten, welche in diesem Semester hier wohnen, kommen übrigens 8 aus Deutschland. Fotos vom Haus habe ich in der Erleichterung angekommen zu sein, nicht gemacht.</p>
<p>Ich lernte dann auch meine beiden School Buddies Alicia und Andrew kennen. Jeder Austausch-Student hat einen oder zwei taiwanesische Studenten, die einem  alles zeigen und bei Problemen behilflich sind. Das ist natürlich eine gute Sache, allerdings ist die Bezeichnung „School Buddies“  ein wenig gewöhnungsbedürftig. Dadurch, dass ich im Mai schonmal hier war und später auch einige taiwanesische Studenten in Köln waren, habe ich schon einige Freunde und Bekannte an der Hochschule. Es war nicht ganz unproblematisch, diesen zu erklären, dass ich nun neue „School Buddies“ habe …</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-65" title="tag-1-alicia-andrew" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/tag-1-alicia-andrew.jpg" alt="tag-1-alicia-andrew" width="465" height="432" /></p>
<p>Mit Alicia und Andrew zusammen habe ich mich dann aufgemacht, um mir eine taiwanesische Handynummer zu besorgen. Weil ich noch keine Aufenthaltsgenehmigung habe, konnte ich das nicht einfach im Handy-Laden machen, sondern musste mich in einem Verwaltungsbüro des Netzbetreibers vorstellen. Da lief allerdings alles reibungslos, mit der kleinen Ausnahme, dass ich natürlich nichts von dem Vertrag verstanden habe, den ich da unterschrieben habe. Die Karte hat übrigens nur 380 NT$ gekostet (ca. 8 Euro), wobei davon 300 NT$ Guthaben sind.</p>
<p>Auf dem Rückweg sind wir dann in die Hochschule, wo ich Ahbiee (eine Freundin) und Wan-Ru Chou (Professorin) wiedergesehen habe. Nach den Wiedersehensfreuden und -grüßen habe ich mit Prof. Chou besprochen, wie mein erstes von zwei Semester hier ablaufen wird. In meinem fall ist das alles etwas spezieller, da Austauschstudenten im Industriedesign-Fachbereich eher ungewöhnlich sind. So findet der Unterricht auch auf Chinesisch statt und auf englischsprachige Veranstaltungen ist man hier nicht eingestellt. Ich werde mich mit den Lehrenden abstimmen, wie meine Betreuung auf Englisch stattfinden kann.</p>
<p>Mit Ahbiee bin ich dann noch in ein Departement Store gefahren. In Taipeh fahren alle Scooter – wir also auch, ich auf dem Rücksitz. Würde ich erzählen, dass der Weg dahin nicht aufregend war, wäre das aus den folgenden drei Gründen gelogen.<br />
(1) Ich bin bisher noch nie Roller gefahren, da ich weder Bedarf hatte, noch das Bedürfnis verspürt habe, es auszuprobieren.<br />
(2) Wir sind in Taipeh unterwegs. ich habe sehr den Eindruck, dass die Menschen hier ein ziemlich entspanntes Verhältnis zu Verkehrsregeln haben.</p>
<p>(3) Ahbiee hat mir erzählt, dass Sie sich selbst nicht für die allerbeste Scooterfaherin hält. Außerdem hatte sie gerade erste einen Unfall.</p>
<p><img style="border: 0px initial initial;" title="tag-1-ahbiee" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/tag-1-ahbiee.jpg" alt="tag-1-ahbiee" width="465" height="432" /></p>
<p>Im Laden war dann alles leichter als erwartet: die Zahnpflegeprodukte kommen fast alle aus Deutschland. Ich brauchte aber noch Bedzeug und das war dort entweder zu teuer oder pink. Ahbiee hat dann schnell einen Freund mit Auto organisiert, der uns später zu IKEA fahren wird. Vor dem Department Store habe wir dann Song (war kürzlich ebenfalls in Köln) getroffen. Der kam natürlich auch mit dem Scooter.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-67" title="tag-1-song" src="http://danielzander.eu/taipeh/wp-content/uploads/2009/09/tag-1-song.jpg" alt="tag-1-song" width="465" height="305" /></p>
<p>Wir sind zu einem kurzen Zwischenstopp ins Dormitory. Dort wurde es ganz schnell unübersichtlich. Mittlerweile hatten sich alle Mitbewohner eingetroffen, die aber offenbar alle von ihren School Buddies nachhause gebracht wurden. Es waren also anstatt 10 mir bisher unbekannter Mitbewohner nun 20 Menschen in dem kleinen Haus …<br />
Sebastian (studiert Visuelle Kommunikation und ich teile mein Zimmer mit ihm) und Julia (ebenfalls VK) sind mit zu IKEA gekommen. Anes (habe ich ebenfalls im Mai kennengelernt) hat uns orthingefahren. Während IKEA in Deutschland grosse gelbe Wellblechhallen in Industriegebieten baut, hat die Filiale in Taipeh eine Etage in einem Einkaufszentrum in zentraler Lage. Das Angebot war (vermutlich mangels Platz) nicht so umfangreich wie bei uns. Ich habe jedoch alles bekommen und so konnte ich mein Schlafgemach einrichten. Der kleine schwedische Supermarkt wurde auf dem einzigen Gang nach draussen positioniert, sodass man da auf jeden Fall hindurch gehen muss. Ich bin mir nicht sicher, warm man das so gemacht hat: einfach aus Platzmangel, oder weil man sich in Taiwan ganz locker geschäftstüchtig zeigen kann!?</p>
<p>Mittlerweile war ich ziemlich müde. Um Jetlag zu vermeiden wollte ich allerdings noch nicht schlafen gehen. Also musste ich noch etwas unternehmen. Ahbiee und Anes wollten mir ein typisches taiwanesisches Restaurant zeigen. Man trifft sich dort mit Freunden und Essen ist dort Nebensache. Es wird dort Bier getrunken – das haben die beiden mehrfach wiederholt. Die Stimmung im Restaurant erinnerte mich sehr an ein Brauhaus. Am Nebentisch saß eine größere Gruppe. Einige von denen schrien herum, es wurde gesungen und laut gelacht. Die Atmosphäre wurde von den Klängen aus dem Untergeschoss unterstützt, dort befindet sich eine Karraoke-Bar.<br />
Wir bekamen auch an unserem Tisch Bier serviert: eine Liter-Flasche Taiwan Beer und drei Gläser von höchstens der Hälfte einer Kölschstange. Das Essen war auch lecker. Es gab viele Kleinigkeiten in der Tischmitte, die wir uns geteilt haben. Wir haben alle ganz gut zugelangt. Beim Bier allerdings haben Ahbiee und Anes nach nur zwei oder drei Gläsern aufgehört: „It&#8217;s too strong.“ So habe ich die Flache zum Großen Teil alleine trinken müssen (wobei mir das eher ein Vergnügen ist, als eine Last). Ich habe dann auch festgestellt, dass auf dem Nebentisch auch nicht die großen Mengen Alkohol stehen, die so ein losgelöstes Verhalten in Deutschland voraussetzt.</p>
<p>Gegen 23 Uhr war ich dann Dormitory. Ich hatte irgendwie gar nicht den Eindruck, gerade als Gaststudent in einem neuen Land angekommen zu sein. Aber das ist ja auch ein gutes Gefühl.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://danielzander.eu/taipeh/2009/09/02/essen-gegen-jetlag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
